Kommunale Abwasserreinigung mit Aktivkohle

Kommunales Abwasser

Aktivkohle zur tertiären Behandlung kommunaler Abwässer

Bei kommunalen Abwässern geht es nicht mehr nur darum, die Auflagen der Einleitungsgenehmigungen zu erfüllen, sondern darum, Wert zu gewinnen. Da die Rückgewinnung von Nährstoffen, die Biogasgewinnung und die Wasserwiederverwendung mittlerweile zu Standardelementen der Anlagenplanung gehören, muss die tertiäre Reinigungsstufe diese vorgelagerten Investitionen schützen, indem sie ein Abwasser liefert, das für die nächste Verwendungsstufe ausreichend gereinigt ist.

Aktivkohle spielt an diesem entscheidenden Punkt eine entscheidende Rolle und bestimmt, ob die Produktion einer Anlage eine Belastung oder ein Gewinn ist.

Die Herausforderung und der PureStar-Ansatz

Die Realität im operativen Alltag ist intermittierende Stoßbelastung.

Tägliche Abflussmuster, Einleitungen aus der Industrie und Starkregenereignisse führen zu Spitzenwerten bei organischen und toxischen Stoffen, die die biologischen Prozesse überfordern. Kläranlagen benötigen ein Kohlenstoffsystem, das diese Belastungsspitzen auffangen kann, ohne dass eine ständige Überwachung durch das Bedienpersonal oder eine massive Überdimensionierung mit hohen Sicherheitsfaktoren erforderlich ist.

Die PureStar-Lösung: Selektive Adsorption zur Stoßfestigkeit.

Unsere kohlebasierten und modifizierten GAC-Sorten binden vorrangig schwer abbaubare organische Stoffe und Spuren von Schadstoffen, die die biologische Behandlung überstehen, und verhindern so, dass diese nachgeschaltete Membranen beschädigen oder Wiederverwendungsströme verunreinigen.

  • Formulierungen mit hoher Härte: Hält den abrasiven Rückspülzyklen von Tertiärfiltern stand und reduziert so die Häufigkeit des Filtermedienwechsels sowie die Arbeitskosten.

Das ist Kohlenstoff als Infrastrukturversicherung, nicht nur die Behandlung.

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