Grundwassersanierung
Aktivkohle zur Grundwassersanierung
Die Grundwassersanierung ist ein Marathon, kein Sprint. Jahrzehntelang anhaltende Schadstofffahnen aus verschiedenen Schadstoffen bewegen sich durch unterschiedliche geologische Formationen und schaffen damit Behandlungsszenarien, in denen der Aktivkohlefilter über Jahre hinweg zuverlässig funktionieren muss, ohne regeneriert oder ausgetauscht zu werden.
Es steht viel auf dem Spiel: Ein einziger Durchbruch kann einen Grundwasserleiter, dessen Reinigung Monate gedauert hat, erneut kontaminieren, wodurch Fortschritte zunichte gemacht und die Glaubwürdigkeit der Regulierungsbehörden untergraben werden.
Die Herausforderung und der PureStar-Ansatz
Die Herausforderung ist geochemische Variabilität.
pH-Wert, Redoxpotential und konkurrierende natürliche organische Stoffe variieren innerhalb eines Sanierungsgeländes, doch der Kohlenstoff muss dabei durchgehend eine stabile Kinetik aufweisen. Standardprodukte, die in einem Messbrunnen einwandfrei funktionieren, versagen möglicherweise in einem anderen, der nur fünfzig Meter entfernt liegt, was die Betreiber zu einer konservativen Überdimensionierung zwingt, die die Projektkosten in die Höhe treibt.
Die PureStar-Lösung: Unsere Sanierungsmischungen sind auf langfristige Stabilität unter wechselnden Bedingungen ausgelegt.
- Geochemisch vielfältige Widerstandsfähigkeit: Unser modifiziertes GAC aus Kokosnussschalen behält seine Adsorptionskapazität auch in feuchten, geochemisch vielfältigen Umgebungen bei, ohne dass es zu einem Kapazitätsverlust kommt, der einen vorzeitigen Austausch des Filterbetts erforderlich macht.
- Optimierte Porenarchitektur: Bei VOC- und Erdölkohlenwasserstoff-Ausbreitungsfronten in gelöster Phase wird die Porenstruktur an die Molekülgrößen gängiger Grundwasserschadstoffe angepasst, wodurch die Nutzungseffizienz maximiert und die für ein bestimmtes Sanierungsziel erforderliche Kohlenstoffmasse minimiert wird.