Blutreinigung
Aktivkohle zur Blutreinigung und Hämoperfusion
Der intimste Kontakt mit der menschlichen Physiologie.
Bei der Blutreinigung kommt Aktivkohle in engsten Kontakt mit dem menschlichen Körper. Bei der Hämoperfusion und bestimmten Dialyseverfahren fließt das Blut des Patienten direkt durch ein Kohlebett, das urämische Toxine, überdosierte Medikamente oder Entzündungsmediatoren adsorbiert. Das Material muss Biokompatibilitätskriterien erfüllen, die weit über herkömmliche industrielle Spezifikationen hinausgehen: keine Endotoxine, keine Freisetzung von Partikeln, keine auslaugbaren Metalle und keine Rückstände von Aktivierungschemikalien.
Die Herausforderung und der PureStar-Ansatz
Die zentrale Herausforderung: Höchste Reinheit bei gleichzeitiger mechanischer Stabilität unter Durchblutung.
Blut ist eine komplexe Flüssigkeit, die Proteine, Zellen und Gerinnungsfaktoren enthält, die mit jeder fremden Oberfläche in Wechselwirkung treten. Ein Kohlenstoffmaterial, das Feinstaub freisetzt, kann Mikroembolien verursachen; eines mit saurer Oberflächenchemie kann die Komplementaktivierung und eine Entzündungsreaktion auslösen. Die Porenstruktur muss die Zieltoxine einfangen, ohne dabei wichtige Blutbestandteile wie Albumin zu adsorbieren.
Die Blutreinigungsqualitäten von PureStar werden als Materialien für Medizinprodukte unter kontrollierten Protokollen zur Begrenzung der Keimbelastung hergestellt.
Unser kugelförmiges Kohlenstoffmaterial auf Harzbasis zeichnet sich durch eine einheitliche Partikelgröße und außergewöhnliche mechanische Festigkeit aus, wodurch Strömungs-Totzonen und Abrieb bei wiederholten Zyklen vermieden werden. Der extrem niedrige Metallgehalt und die geringen Endotoxinkonzentrationen erfüllen die Dokumentationsanforderungen von Herstellern regulierter Medizinprodukte. Die steuerbare Porenstruktur ermöglicht gerichtete Adsorptionsprofile, die für bestimmte Toxinziele optimiert sind.