Goldgewinnung
Aktivkohle zur Goldgewinnung in CIP-, CIL- und Haufenlaugungskreisläufen
Dabei wirkt sich jedes Leistungsmerkmal direkt auf die Rückgewinnungsrate und die Betriebskosten aus.
Die Goldgewinnung ist der wirtschaftlich sensibelste Anwendungsbereich für Aktivkohle. In CIP-, CIL- und Haufenlaugungsanlagen bestimmt die Adsorptionskinetik den Aktivkohlebedarf; die mechanische Festigkeit bestimmt die Abriebverluste; die Elutionseffizienz bestimmt die Zyklusdauer. Ein Aktivkohle, die im Labor hervorragende Ergebnisse liefert, sich aber beim Rühren der Pulpe in feinen Staub zermahlt, führt zu Goldverlusten durch Feinanteile, zum Verstopfen der Siebe und zur Verunreinigung des Eluats.
Die Herausforderung und der PureStar-Ansatz
Die zentrale Herausforderung: Optimierung des branchenüblichen "schwer zu eluierenden" Dreiecks.
Eine hohe Goldbeladung, geringe Abriebverluste und eine schnelle Elution lassen sich nur schwer gleichzeitig erreichen. Bei vielen Aktivkohlen bildet sich "schwer auswaschbares Gold" – Goldcyanid-Komplexe, die in zu tiefen oder zu engen Poren eingeschlossen sind und den üblichen Auswaschbedingungen widerstehen, was zu einem versteckten Bestandsverlust führt. Da die Erzgehalte weltweit sinken, schmälert jedes Gramm nicht zurückgewonnenes Gold direkt die Gewinnspanne.
Die Kokosnussschalen-Aktivkohle von PureStar zur Goldrückgewinnung zeichnet sich durch eine optimierte Porenöffnungsgeometrie und eine außergewöhnliche mechanische Härte aus.
Anstatt eine maximale Mikroporentiefe anzustreben, entwickeln wir Porenkanäle, die die Diffusion von Goldcyanid in das Partikel beschleunigen und es während der Elution effizient freisetzen. Diese "Easy-in, Easy-out"-Philosophie maximiert die tatsächliche Anlagenausbeute und minimiert den Kohlenstoffumsatz. Die hohe Härte der Partikel gewährleistet, dass diese die aggressive Durchmischung im Zellstoff und die Hochtemperatur-Elutionszyklen unbeschadet überstehen.