Verfahren zur Metallrückgewinnung mit Aktivkohle

Metallrückgewinnung

Aktivkohle zur Rückgewinnung von Edel- und Basismetallen aus industriellen Prozessströmen

Wertschöpfung unter Ausblendung von Ablenkungen in komplexen Matrices.

Neben Gold ermöglicht Aktivkohle die Rückgewinnung von Silber, Platin, Palladium und anderen wertvollen Metallen aus industriellen Nebenprodukten, Elektronikschrott und Raffinerieabwässern. Diese Stoffströme sind chemisch komplex: unedle Metalle, Cyanide, Säuren und organische Störsubstanzen konkurrieren mit den angestrebten Edelmetallen um Adsorptionsstellen. Die Aktivkohle muss selektiv genug sein, um wertvolle Stoffe einzufangen und Störstoffe dabei zu ignorieren.

Die Herausforderung und der PureStar-Ansatz

Die zentrale Herausforderung: Selektivität in komplexen Matrizen.

Ein Kohlenstoff, der Kupfer und Eisen ebenso eifrig adsorbiert wie Silber, wird sich schnell mit wertlosen unedlen Metallen sättigen, sodass keine Kapazität mehr für die wertvollen Metalle verbleibt. Außerdem muss der Elutionsprozess so schonend sein, dass das Edelmetall zurückgewonnen werden kann, ohne die Struktur des Kohlenstoffs für eine Wiederverwendung zu zerstören.

Die Metallrückgewinnungsgrade von PureStar nutzen eine oberflächenmodifizierte Selektivität, die Edelmetallkomplexe gegenüber Störstoffen aus unedlen Metallen bevorzugt bindet.

Unsere imprägnierten und modifizierten GAC-Formulierungen schaffen Bindungsstellen für bestimmte Metall-Ligand-Kombinationen, wodurch die Beladungseffizienz verbessert und die pro Einheit des zurückgewonnenen Metalls erforderliche Kohlenstoffmasse reduziert wird. Die hohe Härte ermöglicht mehrere Adsorptions- und Elutionszyklen, was die Lebensdauer des Kohlenstoffs verlängert und die Nachfüllkosten senkt.

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