Reines Wasser in Lebensmittelqualität
Aktivkohle für die Herstellung von reinem Wasser in Lebensmittelqualität
Reines Wasser mit Kohlenstoff in Lebensmittelqualität ist die unsichtbare Grundlage jedes sicheren Lebensmittel- und Getränkebetriebs. Von CIP-Anlagen (Clean-in-Place) bis hin zum Wasser für die Zutaten, vom Kesselauffüllwasser bis zur Endspülung – das Wasser muss frei von Chlor, organischen Stoffen sowie geschmacks- und geruchsverändernden Verbindungen sein, die das Produkt verunreinigen oder die Anlagen beschädigen könnten. Gleichzeitig muss es jedoch auch Sicherheitsstandards für den Kontakt mit Lebensmitteln erfüllen, die weit über die herkömmliche industrielle Wasseraufbereitung hinausgehen.
Die Herausforderung und der PureStar-Ansatz
Die zentrale Herausforderung: Doppelte Konformität: Prozessleistung und Lebensmittelsicherheit.
Ein Aktivkohleprodukt, das zwar organische Stoffe wirksam entfernt, aber Asche, Schwefel oder Säurerückstände auslaugt, besteht den Lebensmitteltauglichkeitstest nicht. Ein Aktivkohleprodukt, das zwar lebensmitteltauglich ist, aber nicht über die erforderliche Adsorptionskapazität für hohe Reinheitsanforderungen verfügt, besteht den Prozesstest nicht. Beide Fehler sind kostspielig: einerseits Produktrückrufe, andererseits Anlagenverschmutzung und Nacharbeit.
Die lebensmitteltauglichen Reinwasserqualitäten von PureStar werden im Rahmen von Managementsystemen für Lebensmittelsicherheit mit lückenloser Rückverfolgbarkeit der Chargen hergestellt. Unsere granulierte Aktivkohle wurde geprüft und zertifiziert gemäß NSF/ANSI/CAN 61 für Komponenten von Trinkwassersystemen, wobei die jährlichen Überwachungsuntersuchungen keine nachweisbaren Werte für Blei, Arsen, Quecksilber und regulierte organische Verbindungen ergaben – wodurch der Aufwand für eine sekundäre Validierung bei Getränke- und Lebensmittelherstellern entfällt. Durch Formulierungen mit geringer Extrahierbarkeit wird sichergestellt, dass der Aktivkohle selbst nicht zu einer Kontaminationsquelle in CIP-Kreisläufen oder Wassersystemen für Zutaten wird.
Häufig gestellte Fragen
F: Was macht Aktivkohle zu "Lebensmittelqualität"?
A: Aktivkohle in Lebensmittelqualität definiert sich weniger dadurch, was sie adsorbiert, als vielmehr dadurch, was sie nicht freisetzt. Ein geringer Aschegehalt, nahezu null extrahierbare Säuren und Schwefelverbindungen, ein kontrollierter pH-Wert sowie die Herstellung unter Lebensmittelsicherheitsmanagementsystemen unterscheiden reine Wasseraktivkohle in Lebensmittelqualität von Standardqualitäten für industrielle Anwendungen. Die Zertifizierung nach NSF/ANSI/CAN 61 und die Rückverfolgbarkeit auf Chargenebene runden das Bild ab.
F: Kann Aktivkohle den Geschmack von Trinkwasser beeinflussen?
A: Das gilt in beide Richtungen. Hochwertige Aktivkohle entfernt Chlor und organische Verbindungen, die im Ausgangswasser einen unangenehmen Geschmack verursachen. Schlecht gewaschene oder aschehaltige Aktivkohle kann jedoch das Gegenteil bewirken – sie kann Mineralien oder Rückstände auslaugen, die neue Geschmacksfehler verursachen. Aus diesem Grund sind säuregewaschene Sorten mit geringer Extraktbarkeit in Getränkelinien wichtiger als in jeder anderen Wasseranwendung.
F: Ist reines Wasser in Lebensmittelqualität dasselbe wie aufbereitetes Trinkwasser?
A: Nein. Trinkwasser muss direkt aus dem Wasserhahn unbedenklich sein; reines Wasser in Lebensmittelqualität muss zudem als Produktionsrohstoff chemisch neutral sein. Es fließt durch CIP-Kreisläufe, Kessel und produktberührende Oberflächen, sodass sich jede Verunreinigung, die durch die Kohle entsteht, über Tausende von Produktionseinheiten hinweg verstärkt – nicht nur in einem einzigen Glas Wasser.